Anderl Heckmair

Mit der Erstdurchsteigung der Eiger-Nordwand ist Anderl Heckmair ganz oben auf der Liste der alpinen Pioniere zu finden. Die im Alter von 98 Jahren verstorbene Bergsteigerlegende,  verkörperte die Werte des klassischen Alpinismus. Heckmair hatte es dabei nicht leicht. 1906 in München geboren, verbrachte er Kindheit und Jugend weitestgehend im Waisenhaus. In der schweren Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre war Anderl mittellos.
Zu seinem Lebenselixier wurden die Berge, zu seinem Motor das Bergsteigen. Anderl Heckmair steht wie kaum ein Zweiter für das, was mit dem Begriff des „Bergvagabunden“ gemeint ist und gehörte zu den härtesten und fähigsten Kletterern der „Münchener und Tiroler Schule“.

Nach dem Krieg rückte Anderl Heckmair seinen Beruf als Bergführer in den Mittelpunkt seines Lebens. Er führte Kunden auf viele Gipfel der Alpen, organisierte Expeditionen unter anderem nach Afrika, Südamerika, Kanada und in den Himalaja und war 1969 maßgeblich an der Gründung des Deutschen Bergführerverbandes beteiligt.

Quelle: www.anderlheckmair.de 22. Februar 2013

Heinrich Harrer

Heinrich Harrer wurde am 6. Juli 1912 in Hüttenberg, Kärnten, geboren. Als Skiläufer und Bergsteiger wurde er weltbekannt. 1938 glückte ihm zusammen mit Anderl Heckmair, Ludwig Vörg und Fritz Kasparek die Erstdurchsteigung der Eigernordwand. Eine Leistung, die seine Teilnahme, an der Deutschen Nanga-Parbat-Expedition sicherte.

Zahlreiche Expeditionen brachten Heinrich Harrer in alle fünf Kontinente, von denen er in äusserst erfolgreichen Büchern berichtet hat. Darunter auch "Die weisse Spinne", wo er die ganze Besteigung der Eigernordwand erzählt. Der Forschungsreisende ist mehrfach für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Harrer starb 2006 im Alter von 93 in Kärnten.

Quelle: Heinrich Harrer: Die Weisse Spinne; Das grosse Buch vom Eiger. 9. Auflage. Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin 2005

Alex Karlen der Zeitung "Berner Oberländer" fand im Archiv ein exklusives Interview mit Heinrich Harrer.

 

Interview mit Heinrich Harrer

Interview_Harrer.pdf (393,1 KiB)